
Unsere Klassenfahrt war eigentlich eher “Two days in Paris”, da wir in der Nacht gar nicht raus konnten.
Vom Nachtleben in Clubs wie Le Cab, VIP Room, Etoile, Tryptique, Les Bains, La Suite oder dem Pink Paradise blieben wir also fern.
Nach 7-stündiger Fahrt kamen wir endlich um 13 Uhr auf unseren Zimmern an. Doch statt ausruhen mussten gingen wir ins Louvre, dass von Soldaten mit Sturmgewehren und Polizisten auf Inline-Skatern bewacht wurde.
Mit der zwei stündigen Führung wurde dann wieder schön Zeit verschwendet. Wie kommen Lehrer auf die Idee, dass 17-jährige Jugendliche sich daran erfreuen könnten, mehrere Stunden vor Bildern zu stehen, noch dazu in einem viel zu vollen Raum?
Nachmittags chillten wir dann in einem Park in der Nähe von unserem Hotel, einige andere guckten das WM Spiel Deutschland – Costa Rica in den örtlichen Bars.
Da das “Abendessen” zu 97% aus Wasser und alten chinesischen Zeitungen bestand, war es für uns keine schwierige Entscheidung zu McDonalds zu gehen.
Nach dem Abendessen machten wir dann eine (für uns spaßige) Fahrt auf der Seine.
Um 24Uhr war dann natürlich Nachtruhe und alle schliefen ganz brav ;)
07:55 – “Aufstehen – in 5 Minuten gibts Frühstück!” 7 Leute versuchen sich als Erster ins Bad zu quetschen um zu duschen.
Wie vorhersehbar verpassten wir das Frühstück, welches eh nur aus Baguette, Butter und abgelaufender Aprikosenmarmelade bestand.
Dann gurkten wir noch eine Stunde durch Paris zum Sacre Coeur, eine auf einem viel zu hohen Berg liegende Kirche / Kathedrale?
Zum Glück haben wir erst auf dem Rückweg gesehen, dass es auch einen Aufzug für die 3000 Treppenstufen gibt.
Anschließend hatten wir 2 Stunden Auslauf und durften machen, was wir wollten. Unsere knurrenden Mägen füllten wir mit Pizza, Paninis und viel zu trockenen Dönern (Sauce brauch man ja nicht).
(Paninis sind was tolles – probiert das, wenn ihr in Frankreich seid)
Für nur 11,- Euro dürfte man auch 30 Minuten unter praller Sonneneinstrahlung vor dem Eiffelturm stehen und dann 1 Std zu Fuß hoch- und wieder runterlatschen – Klasse!
Dieses Spektakel haben wir uns leider entgehen lassen, chillten lieber im Park neben dem Eiffelturm und warteten darauf, dass wir in den Bus einsteigen konnten um zurück zu fahren.
Ach ja noch ein Tipp wenn ihr in Frankreich im Supermarkt einkaufen wollt:
Denkt bloß nicht, dass ihr mal schnell was zu trinken holen könnt. Ein durchschnittlicher Kassiervorgang dauert in französischen Supermärkten ca. 2 Stunden, da sich Madame Kundin gerne mal etwas länger mit der, mit Morphium vollgetankten, Kassiererin unterhält.
Außerdem bezahlen Franzosen gerne alles was mehr als 10€ kostet mit Cheque, was dann auch Dank der kaputten Kasse nur 20 Minuten dauert.